Jedes Kind hat ein Recht auf die öffentliche Schule — ohne Ausnahme
Der Oberste Gerichtshof hat vor über vierzig Jahren entschieden, dass alle Kinder in den USA das gleiche Recht haben, sich an einer öffentlichen Schule anzumelden und daran teilzunehmen — ohne Rücksicht auf den Aufenthaltsstatus des Kindes oder seiner Eltern.
Schulbezirke dürfen den Zugang nicht davon abhängig machen, und es verstößt gegen Bundesrecht, Familien deswegen von der Anmeldung abzuhalten. Das Bildungsministerium schreibt es so ausdrücklich hin.
Dazu kommt eine Pflicht, die im Alltag noch mehr zählt: Schulen müssen Kindern mit begrenzten Englischkenntnissen Sprachförderung anbieten und Eltern in einer Sprache informieren, die sie verstehen.
U.S. Department of Education — Gleiches Recht auf öffentliche BildungDie Adresse entscheidet über die Schule — und damit über den Wohnort
Öffentliche Schulen in den USA sind nach Bezirken organisiert, und der Wohnsitz bestimmt, welche Schule dein Kind besucht. Das klingt banal und ist die folgenreichste Entscheidung des ganzen Umzugs: Die Qualität zwischen zwei Schulbezirken derselben Stadt kann weiter auseinanderliegen als zwischen zwei deutschen Bundesländern.
Deshalb suchen amerikanische Familien nicht die Wohnung und dann die Schule, sondern umgekehrt. Schulbezirke sind öffentlich einsehbar, die Schulen veröffentlichen ihre Ergebnisse, und die Mieten spiegeln das.
Wer aus Deutschland kommt, findet das zuerst befremdlich. Nach der ersten Wohnungssuche macht man es genauso.
Was amerikanische Schulen anders machen — und meistens besser
Das Schulleben ist breiter als in Deutschland. Sport, Theater, Debattierclub, Schülerzeitung, Orchester — all das findet an der Schule statt und nicht im Verein danach. Für Kinder, die neu sind und niemanden kennen, ist das der schnellste Weg in eine Gruppe.
Dazu kommt eine Freundlichkeit im Umgang, die deutsche Eltern regelmäßig überrascht: Lehrer sind erreichbar, Rückmeldungen kommen schnell, und ein neues Kind wird aktiv integriert statt beobachtet.
Die Kehrseite: Das Niveau schwankt stark, Hochschulbildung ist teuer, und die Schulwahl legt früh fest, wie es weitergeht. Genau deshalb die Adresse.
Kindergeld: Was in Deutschland endet, und was nicht
Zieht die Familie in die USA und ist in Deutschland niemand mehr unbeschränkt steuerpflichtig oder sozialversicherungspflichtig beschäftigt, entfällt der Anspruch auf deutsches Kindergeld. Die Meldung an die Familienkasse ist Pflicht und muss unverzüglich erfolgen.
Aber prüf vorher, ob dein Anspruch wirklich endet. Die Familienkasse nennt Fälle, in denen er weiterbesteht — etwa wenn du in Deutschland weiter unbeschränkt steuerpflichtig bist.
Wer weiter Kindergeld bezieht, ohne dass ein Anspruch besteht, muss es vollständig zurückzahlen. Die Familienkasse gleicht regelmäßig mit den Meldedaten ab.
Bundesagentur für Arbeit — Veränderungen mitteilenWas mit Kindern zusätzlich zu erledigen ist
Ein Auszug aus dem Auswanderungsplan für die USA — mit Frist, zuständiger Stelle und Gebühr.
Kindergeld bei der Familienkasse abmelden
- Frist
- Unverzüglich nach dem Wegzug — § 68 Abs. 1 EStG verlangt die Mitteilung ohne schuldhaftes Zögern
- Zuständig
- Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit
- Gebühr
- kostenlos
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Der Auswanderungsplan für die USA hat 59 Aufgaben.
Jede mit Frist, zuständiger Stelle und Beleg — und zugeschnitten auf deine Lage: auf deine Postleitzahl, deinen Einwanderungsweg, deine Familie und darauf, ob du angestellt bist oder auf eigene Rechnung arbeitest. Im Konto hakst du sie ab, als PDF nimmst du sie mit.
Zuletzt gegengelesen am 24.8.2026. Die amtlichen Angaben stammen aus dem geprüften Auswanderungsplan für die USA und tragen ihr eigenes Prüfdatum. Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.
